KATRIN MARTIN

Die bei Luckau geborene Schauspielerin Katrin Martin erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule Rostock. Es folgten feste Engagements am Theater Brandenburg und am Theater Neustrelitz. Seit 1997 ist sie an verschiedenen Bühnen als freiberufliche Schauspielerin tätig. Wichtige Rollen waren für sie u.a. die Elisabeth in Ödön von Horváths GLAUBE, LIEBE, HOFFNUNG, die Galja in IM MORGENGRAUEN IST ES NOCH STILL (nach dem russischen Film von Stanislaw Rostozki; beides Theater Brandenburg, Regie: Herbert König), die Wäscherin in García Lorcas YERMA (Deutsches Theater Berlin, Regie: Klaus Erforth), die Helena in Shakespeares EIN SOMMERNACHTS­TRAUM (Landestheater Neustrelitz, Regie: Christian Bleyhöfer), die Natascha in Gorkis NACHTASYL (Theater Greifswald, Regie: Herbert König) und die Hyacinte in Moliéres DIE STREICHE DES SCAPINO (Sommertheater im Ei - Berlin, Regie: E. Becker).

Katrin Martin wirkte weiterhin zwischen 1971 und 1990 in über vierzig Rollen in Film- und Fernsehproduktionen der DEFA und des DFF mit. Unvergessen sind die inzwischen zum Klassiker gewordenen Märchenfilme „Schneeweißchen und Rosenrot" (mit Katrin Martin als Rosenrot) und „Wer reißt denn gleich vor´m Teufel aus". Aber auch die Filmklassiker „Das Konzert", „Die Verlobte", „Zünd an, es kommt die Feuerwehr" und „Der Mann, der nach der Oma kam" (mit Winfrid Glatzeder in der Hauptrolle) werden immer wieder gern gesehen. Mit Andreas Dresen drehte sie die Filme „Der Tausch" und „Stilles Land". Aber auch in beliebten Serien wie „SOKO Leipzig", „Für alle Fälle Stefanie", „Zwei Münchner in Hamburg" und der legendären Polizeiruf-Folge „Das Mörderkind" konnte man Katrin Martin erleben.

Am BERLINER KRIMINAL THEATER spielte sie im Kriminalstück ZEHN KLEINE NEGERLIEN und aktuell DIE ZWÖLF GESCHWORENEN, DIE MAUSEFALLE unter der Regie von Wolfgang Rumpf. Zudem ist sie u.a. in FISCH ZU VIERT von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer in der Regie von Matti Wien zu erleben.